19.04.1997 ...

...der Tag, an dem ich am späten Abend auf den Hund gekommen bin. Auch dieses Jahr sollte ich nochmals den Laden alleine schmeissen. Barbara würde wieder nur insgesamt 6 Wochen bei mir sein. Da ich aber im vergangenen Jahr zu oft "Auszeiten" genommen habe, musste etwas geändert werden. Wir waren der Meinung, dass ich für ein Lebewesen verantwortlich sein sollte, um disziplinierter zu werden. Ich versprach also meiner besten Ehefrau einen Hund anzuschaffen, um den ich mich auch kümmern müsste.Leichtfertigerweise hab' ich das auch im Ort verbreitet ! Denn kaum waren die ersten Frühjahrswelpen geboren, wollten mir viele helfen und mir einen Welpen schenken. Da ich mir aber nicht sicher war, ob die Idee mit dem Hund wirklich so gut war habe ich jedesmal dankend abgelehnt ... Bis zu jenem Abend im April. Wie so oft bin nach Ladenschluss erst mal essen gegangen. Wieder mal in die Taverne CAPTAIN , dem heutigen PLATIA. Nach Lamm aus dem Ofen und einem "miso kilo kokkino" wollte ich den Tag bei Aris in seiner PAPAGLOS Bar ausklingen lassen. Ich setzte mich an den Tresen und kurze Zeit später setzte sich Doris neben mich. Sie arbeitete damals im "Kalivaki-Beach" und Georgo der Besitzer des Hotels hatte einen Welpen an einer viel zu kurzen Leine an einen Baum gebunden. Doris schwatzte Georgo den Hund ab und mir auf. Ich solle ihn bis morgen mitnehmen und mich dann entscheiden. Damit hatte Sie mich ausgetrickst. Denn wer jemals einen kleinen Hund hatte weiss, das man ihn nicht mehr hergibt. Als ich spät nachts mit dem Hund im Arm in meine Bleibe zurückgekehrt war, musste noch ein Name für den Kleinen gefunden werden. Meine Wahl fiel auf SCOTT...

 der Werkstatthund

der Alte

 

 der Zwerg

 

 der Neugierige